Animal Crossing

Test

Natürlich sind die Bäume zum festlichen Anlass geschmückt. Natürlich sind die Bäume zum festlichen Anlass geschmückt. Endlich ist es so weit. Am 24. September erscheint Animal Crossing auch in Deutschland. Wir konnten das Spiel für euch bereits genauer unter die Lupe nehmen.

Wie im richtigen Leben
Animal Crossing setzt neue Maßstäbe bei den Simulationsspielen. Zu Beginn findet sich der Spieler in einem Zug wieder. Nachdem man den Spielernamen eingegeben hat - hier besteht sogar die Möglichkeit, zwischen Jungen- und Mädchencharakter zu wählen - denkt man sich noch einen Namen für die Stadt aus, in die der Zug fährt. Anschließend wird dem Spieler eine Bleibe in dem neuen Ort angeboten, was sich zuerst wie ein richtiges Schnäppchen anhört. Doch kaum ist man angekommen, trifft einen gleich der Schlag: Fast 20.000 Sternis Schulden durch den Hauskauf. Um da wieder herauszukommen, bleibt nichts anderes übrig, als den Job bei Tom Nook anzunehmen und dessen Arbeiten auszuführen.

Erkunde die Umgebung
Zum Glück schickt Tom einen auch mal los, um alle Mitbewohner in der Stadt zu begrüßen. Diese sind übrigens bei jedem neuen Spieler und bei jeder neuen Stadt immer wieder anders. Insgesamt gibt es über 200 verschiedene Charaktere - und alle außer euch sind Tiere. Wenn man durch den Austausch von Memory Cards oder das Anschließen eines Game Boy Advance neue Orte besucht, kann man alle Charaktere kennen lernen. Am Anfang hat man allerdings nur etwa sechs Mitbewohner. Dazu kommen noch die Tiere, die in der Stadt beschäftigt sind, wie zum Beispiel der Bürgermeister. Aber je länger man spielt, desto mehr Mitbewohner gesellen sich hinzu. In der Stadt gibt es viel zu tun. Man kann zum Beispiel Früchte sammeln und sie später an Tom Nook verkaufen. Insekten und Fische fangen macht besonders Spaß und bringt auch gutes Geld bei Tom. Das geht allerdings erst, wenn man sich Netz und Angel beschafft hat, die wiederum an bestimmten Tagen bei Tom gekauft werden können. Tom Nook, der Ladenbesitzer, ist auf jeden Fall ein wichtiger Stadtbewohner, mit dem man sich gut stellen sollte.

Besonderheiten
Eines der wunderbarsten und innovativsten Dinge an Animal Crossing ist mit Sicherheit der Echtzeit-Faktor. Das Spiel reagiert nämlich auf die GameCube-Uhr. Ist es Abend, wenn man spielt, dann ist es in Animal City auch dunkel. Schleicht man sich hingegen ganz in der Früh zum GameCube, kann es schon mal passieren, dass die Nachbarn im Spiel noch feste schlummern. Das Game reagiert ebenso auf die unterschiedlichen Jahreszeiten, das Wetter und die Feiertage im Jahr. Es ist sogar möglich, den Geburtstag des Spielers zu vermerken - dann gibt es auch tatsächlich Geschenke. Natürlich würde das Ganze nur halb so viel Spaß machen, wenn man den GameCube nicht diesbezüglich austricksen könnte. Zum Beispiel kann man einfach so direkt an Weihnachten weiterspielen, um die Besonderheiten der Feiertage zu erleben. Zum Manipulieren der Zeit gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste, das Drücken der Reset-Taste, ist weniger empfehlenswert. Nach dem Reset lassen sich dann ein völlig anderes Datum und eine andere Uhrzeit einstellen. Doch kaum ist man wieder im Spiel, erscheint Resetti, der Aufpasser. Er schimpft ordentlich und wird dabei immer unverschämter. Wer besonders neugierig ist, kann es ja trotzdem mal ausprobieren. Die weitaus bessere Möglichkeit, in der Zeit hin und her zu springen, ist, einfach "Speichern/Ende" zu drücken. Das geht bei dem Gyroiden, der vor dem Haus des Spielers rumwackelt. Anschließend kann man gleich wieder ins Spiel zurückkehren, und bevor man "ja" eingibt, noch das Datum beliebig verstellen. Dieses Vorgehen ist unter anderem wichtig, um Items zu erwerben, etwa die Angel. Sie kann nur an bestimmten Tagen gekauft werden, und wenn Zeitsprünge nicht möglich wären, könnte es Wochen dauern, bis die Angel endlich zum Kauf bereitliegt.

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