Alone in the Dark: "Das Gegenteil von Fahrenheit"
Viel mehr als ein paar - zugegebenermaßen optisch und atmosphärisch beeindruckende - Videoschnipsel, angeblich tatsächlich Szenen aus dem Spiel, wollte Atari auf der Go Play 2 nicht von Alone in the Dark (Arbeitstitel) für die Xbox 360 zeigen. Außer dass man wieder Edward Carnby, den Helden der Vorgänger, spielt, Mysterien über den Central Park in New York Triebfeder des Spiels sind und hinter allem die philosophische Frage steht, ob es "irgendetwas nach dem Tod" gibt, war über die Handlung nichts zu erfahren. Dafür sammelten wir Eindrücke: Die rasanten Schnitte und für ein Spiel völlig ungewöhnlichen Perspektiven, das Spiel mit filmischen Stilmitteln erinnerte augenblicklich an das ebenfalls bei Atari erschienene Adventure Fahrenheit, das besonders in Sachen Atmosphäre überzeugt. Doch bis auf die oberflächlichen Ähnlichkeiten sei "Alone in the Dark das Gegenteil von Fahrenheit", erfahren wir auf die Frage, ob man beide Spiele vergleichen könne. Ziel der Entwickler sei hier eine vollständig interaktive Welt - der Spieler handelt, statt nur eine Handlung zu erleben, besagt die Idee. Man soll sich frei durch den kompletten Central Park bewegen können.
Derzeit ist Alone in the Dark nur für die Xbox 360 angekündigt. Aber: Anfang 2006 folgen weitere "Plattformbekanntgaben" - der Plural lässt auf Playstation 3 und PC schließen.