PLAYSTATION - XBOX - NINTENDO & MORE

Alone in the Dark (Wii)

Release:
19.06.2008
Genre:
Action
Publisher:
Atari

Alone in the Dark

12.06.2008 11:21 Uhr
|
|

Alone in the Dark Alone in the Dark - Wii Alone in the Dark - Wii beginnt rätselhaft. Ihr erwacht aus der Bewusstlosigkeit, während seltsame Gestalten auf einen alten Mann einreden und etwas vom Pfad des Lichts faseln. Ihr könnt kaum etwas erkennen und müsst per Tastendruck blinzeln, um für kurze Zeit scharf sehen zu können. Dann werdet ihr - immer noch total benommen - aufs Dach geführt, wo ihr entsorgt werden sollt. Nach wie vor habt ihr keine Ahnung, was los ist. Offensichtlich leidet ihr unter Gedächtnisverlust. Doch kurz bevor ihr das Dach erreicht, wird euer Bewacher von einer Art lebendiger Spalte im Mauerwerk verschlungen und ihr seid allein. Offensichtlich ist hier etwas ziemlich schief gelaufen und ihr steckt mittendrin. Habt ihr Angst im Dunkeln?

EINE NACHT IM PARK
Alone in the Dark - Wii Alone in the Dark - Wii Der Auftakt des Wii-Thrillers ist gelungen. Die Grafi k ist zwar kein Meilenstein, fängt aber die mysteriöse Atmosphäre sehr gut ein und glänzt mit hübschen Effekten. Wir waren gespannt, wie es in unserer Vorschau-Version weitergehen würde. Ihr übernehmt im Spiel die Rolle von Edward Carnby, der nach seiner Flucht aus dem New Yorker Hochhaus im Central Park landet. Dort gilt es, die Nacht zu überleben. Das ist - glaubt man den gruseligen Gerüchten - an sich schon schwierig, doch es kommt noch eine dämonische Komponente hinzu. Irgendwie hat der Kult, den ihr am Anfang des Spiels kennengelernt habt, eine finstere Macht entfesselt. Nicht nur tun sich überall gierige Risse auf, auch seltsame Monster streifen durch die Gegend. Ihr hingegen steht mit leeren Händen da. Es ist also an der Zeit, euch zu bewaffnen. Hierbei legten die Entwickler besonderen Wert darauf, dass das Spiel logisch und realistisch ist. Ihr zaubert also nicht auf die Schnelle einen Raketenwerfer aus dem Inventar. Vielmehr könnt ihr nur das tragen, was auch in eurer Jacke Platz hat. Passend dazu ruft ihr das Inventar auf, indem ihr die Controller so bewegt, als würdet ihr eure Jacke aufmachen. In der Tat seht ihr dann an euch herab und wählt die Gegenstände direkt aus euren Taschen aus.

PACKEND INSZENIERT
Alone in the Dark - Wii Alone in the Dark - Wii Auch im weiteren Spielverlauf geht es realistisch zu. Ihr könnt euch frei bewegen, Autos steuern und die Umgebung zu eurem Vorteil nutzen. Viele Objekte lassen sich aufnehmen, zerstören oder zweckentfremden. Ein Spray in Kombination mit einem Feuerzeug ergibt beispielsweise einen Taschen-Flammenwerfer. Ein Globus ist zur Not eine gute Waffe und mit einem Feuerlöscher lassen sich auch Türen aufstoßen. Besonders beeindruckte uns die packende Inszenierung der ersten Levels. Ihr lauft beispielsweise mitten durch ein Hochhaus, das in sich zusammenfällt. Plötzlich brechen Wände weg oder der Fußboden neigt sich und die gesamte Einrichtung des Raumes rauscht bergab - packend! Kurz danach hangelt ihr euch an der Außenfassade entlang und müsst herabfallenden Trümmern ausweichen. Im letzten Moment gelingt es euch, von einer wegsackenden Mauer in die vermeintliche Sicherheit zu springen. Doch es geht beständig weiter und euch wird erst eine Verschnaufpause gegönnt, wenn ihr mit einem Auto an zusammenbrechenden Häuserblocks entlanggerast und im Central Park angekommen seid.

NICHTS FÜR ANFÄNGER
Alone in the Dark - Wii Alone in the Dark - Wii Es ist wirklich beeindruckend, mit welchem Aufwand und welcher Finesse das Spiel inszeniert ist. Zwar waren die Levels, die wir anzocken durften, recht linear und nicht immer war klar, was zu tun ist - doch wir haben dafür keine einzige "normale" Situation erlebt. Ständig passierte etwas, immer wieder führten uns Dialoge oder Filmsequenzen tiefer in die mysteriöse Handlung. Auch die Steuerung machte einen sehr durchdachten Eindruck, sie verlangt jedoch höchste Aufmerksamkeit von euch. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Bewegungen, die das Spiel erkennt und wenn ihr eine vergesst, könnte es für euch den unweigerlichen Bildschirmtod bedeuten. Generell liegt hier ein Stolperstein - gerade für Neulinge an der Wii. Manche Geschicklichkeitspassagen sind recht unbarmherzig und verlangen einen konkreten Lösungsweg. Wenn ihr hier die Hinweise ignoriert, könnte schnell Frust aufkommen - und solche Stellen lauerten schon ganz zu Beginn unserer Vorschauversion. Wir blieben aber dran und wurden mit einem wirklich packenden ersten Spieleindruck belohnt. Alone in the Dark erinnert uns sehr an Resident Evil 4: Wii Edition. Es geht Schlag auf Schlag. Immer wieder werdet ihr mit überraschenden Ereignissen konfrontiert und könnt euch nie sicher fühlen. Dazu kommt noch die clevere Interaktion mit der Umgebung, was für einige deftige Kopfnüsse sorgen könnte. Hoffen wir, dass dieses Rezept so gut schmecken wird, wie es klingt!

Redakteur
Moderation
12.06.2008 11:21 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
12.06.2008 21:29 Uhr
Endlich mal wieder gutes Futter für meine Wii. Hoofe dass Atari so weitermacht !!!
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
12.06.2008 17:28 Uhr
auf der wii wird die version grafik schlechter und ein bischen abgespeckter als die 360 PS3 version rauskommen
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
12.06.2008 17:25 Uhr
Endlich mal Screens aus der Wii Version. Sieht nicht übel aus, obwohl ich schon grafisch besseres auf der Wii gesehn hab. Aber wenns nur anähernd so spannend ist wie RE 4 ists wohl ein must have.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
12.06.2008 15:05 Uhr
Ich hoffe bis auf Grafik und Steuerung werden alle Versionen gleich sein, denn ich will nur eine kaufen habe nichtmal den Dreamcast Teil mit beiden Chars. durch.