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  • Aliens: Colonial Marines

    Langsam gewöhnen sich unsere Augen an das bläuliche Licht. Gelbschwarze Sicherheitsmarkierungen zeichnen sich auf dem Boden ab. Die spitze Nase eines Dropships der Marines mutet wie ein Schwert an. Der verlassene Verladeroboter sieht aus, als warte er nur noch auf Ellen Ripley. Doch die hat das Raumschiff, die Sulaco, längst verlassen.
    Der gelbe Power Loader, das UD4L Cheyenne Dropship sowie der Hangar der Sulaco besitzen einen hohen Wiedererkennungswert. Der gelbe Power Loader, das UD4L Cheyenne Dropship sowie der Hangar der Sulaco besitzen einen hohen Wiedererkennungswert. Quelle: Videogameszone.de
    Zu diesem Zeitpunkt - angesiedelt zwischen dem zweiten und dritten Alien-Film - beginnt die Geschichte des neuen teambasierten Ego-Shooters im Alien-Universum, Aliens: Colonial Marines, an dem Brothers in Arms-Macher Gearbox Software fleißig werkelt. Nachdem der Funkkontakt mit der Sulaco abgebrochen ist, wird ein weiteres Raumschiff der Colonial Marines losgeschickt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Einer der Soldaten sind Sie.

    Subtile Spannung

    Charlie Wiederhold, Associative Producer bei Gearbox, steuert die Spielfigur während der Vorführung im Präsentationsraum im Firmensitz in Dallas, Texas. Dem Vier-Mann-Squad offenbart sich nach dem Öffnen einer Tür die ausgebrannte und von seltsamen Ätzspuren gezeichnete Hyperschlafkammer. Einige Schlafkabinen fehlen. Kenner des David-Fincher-Streifens Alien 3 wissen: Der Bordcomputer hat die Kabinen von Newt, Corporal Hicks, dem Androiden Bishop und Ripley an Bord einer Rettungskapsel transferiert, nachdem ein Feuer an Bord ausgebrochen war. Fans wissen auch: Es gab ein weiteres Alien in dem Raumschiff.
    Der Schlaf ist der Bruder des Todes, ganz besonders in den Hyperschlafkammern im Alien-Universum. Der Schlaf ist der Bruder des Todes, ganz besonders in den Hyperschlafkammern im Alien-Universum. Quelle: Videogameszone.de
    Der matte Schein der am Pulse-Rifle befestigten Taschenlampe, mit der wir jeden Winkel des düsteren Raums ausleuchten, fällt auf ein geöffnetes Alien-Ei. Was zum Henker ist hier vorgefallen? Obwohl die meisten Leser wissen, was passiert ist, fiebert man mit den armen Marines mit, die noch nicht die leiseste Ahnung von der sich ausbreitenden tödlichen Gefahr haben. Die sich unterhaltenden Marines, gepaart mit den beklemmenden Klängen aus dem Film-Soundtrack sorgen zudem für eine klasse Atmosphäre.

    Die Gespräche verstummen augenblicklich, als der Motion Tracker ausschlägt. Diesen müssen Sie übrigens, wie im Film, extra in die Hand nehmen. Somit ist der Bewegungssensor kein ständiger Begleiter auf dem HUD. Dieses möchten die Entwickler ohnehin so unauffällig wie möglich gestalten. Der blinkende, weiße Punkt des Trackers weist in die Richtung eines verschlossenen Spindes, dem wir uns vorsichtig nähern. Wir stehen vor lauter Aufregung kurz vor einem Herzinfarkt, als Wiederhold die Präsentation abbricht. Wie gemein.

    Hautnah

    Stattdessen springt unser Gastgeber an eine Stelle im Spiel, die von den Entwicklern "Close Encounter" getauft wird. Mit wenigen Worten lassen sich "Close Encounter" als geskriptete Quick-Time-Events beschreiben. Der Spieler soll förmlich den Schleim spüren, den das Alien absondert, während es ihn in einen Lüftungsschacht zieht. Panisch gibt der Marine unkontrollierte Feuerstöße mit dem Pulse Rifle ab, bis das Alien von ihm ablässt. Intensiv! Anders als bei herkömmlichen Quick-Time-Events werden die zu drückenden Knöpfe nicht direkt eingeblendet. Stattdessen deutet ein weißes Aufleuchten einer Seite des Randes oder der Ecken an, in welche Richtung der Ministick bewegt oder welcher Bumper gedrückt werden muss. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber sicher noch nicht final.
    Aliens sind agil und springen den Spieler öfters an. Aliens sind agil und springen den Spieler öfters an. Quelle: Voodooextreme.com
    Neben den menschenleeren Räumlichkeiten der Sulaco wird der Spieler mit seinem Trupp auch Orte auf mehreren Monden und Planeten erkunden. Details hierzu wurden nicht verraten, doch Creative Director Brian Martel - selbst ein großer Anhänger der Serie - verspricht Orte, die Alien-Fans schon immer selbst erleben wollten. Auch soll geklärt werden, was es mit dem toten Piloten des Alien-Raumschiffes aus Teil 1 auf sich hat. Die Rahmenhandlung wird übrigens den Wechsel der Spielfigur ebenso vorsehen wie die komplette Trennung von den Teamkameraden. Somit kann nicht mehr auf die hilfreichen Fähigkeiten der anderen Marines zurückgegriffen werden. Welche das sind, zeigt uns Wiederhold in der nächsten Sequenz.

    Feuer frei

    "Make a Stand" nennt sich diese und ist eine Hommage an eine Szene aus dem Director's Cut von Aliens - Die Rückkehr. Zur Erinnerung: Ripley und die Überlebenden versiegeln die Türen und weitere Zugänge zu einem Raum und stellen an strategischen Orten automatisch feuernde Maschinengewehre auf. Und so sieht diese Szene im Spiel aus: Die Marines befinden sich in einer großen Halle. Gewaltige und stellenweise mit Gasflaschen versehene Stahlträger stützen die Decke. Stahltreppen verbinden mehrere Ebenen. Zwei Maschinengewehrgeschütze warten auf ihren Einsatz. Dann geht es los. Ein Marine brüllt, sein Motion Tracker zeigt mehrere sich nähernde Ziele. Jetzt ist kluge Planung angesagt.
    Automatische Geschütze bremsen den Ansturm der Aliens.
Schön auf dem Boden zu sehen: Ätzspuren durch das Säureblut. Automatische Geschütze bremsen den Ansturm der Aliens. Schön auf dem Boden zu sehen: Ätzspuren durch das Säureblut. Quelle: Voodooextreme.com
    Sie können Sprengfallen an den Gasflaschen platzieren, Türen verschweißen, Geschütze von Kameraden be- oder an andere Stellen versetzen lassen. Natürlich dürfen Sie auch selbst hinter den MG-Geschützen Stellung beziehen. Fensterschilde können heruntergefahren und Luftschächte gezielt von KI-Kameraden bewacht werden. Die möglichen Teambefehle richten sich nach den Objekten, auf die Sie sie anwenden. Es folgt ein ohrenbetäubendes Inferno, als Sie und Ihre Mannen auf die aus allen Richtungen - inklusive Decke und Wänden - heranstürmenden Biester feuern, bis die Läufe glühen.

    Qualitätskontrolle

    Action alleine ist zwar ganz nett, aber Alien wäre nicht Alien, wenn nicht auch die Geschichte dahinter stimmen würde. Für das Spiel hat Gearbox eigens die Autoren Bradley Thomson und David Weddle engagiert, die sich bereits mit der Science-Fiction-Miniserie Battlestar Galactica (2003) einen Namen gemacht haben.

    Letztlich sollte auch durch die Tatsache, dass Brian Martel neben den Filmen so gut wie jedes Buch und jeden Comic zu dem Thema verschlungen hat, sichergestellt sein, dass die Details stimmen. Mit dem Projekt werde für ihn ein Traum wahr, sagt Martel. Hoffentlich gilt das auch für uns Spieler.

  • Aliens: Colonial Marines
    Aliens: Colonial Marines
    Publisher
    Sega
    Developer
    Gearbox Software
    Release
    12.02.2013
    Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
    Von kelapollo
    H. R. Giger sollte mit an Bord, er ist schließlich der Erfinder von Alien; gegen eine Art bzw. junge und "erwachsene"…
    Von TheElderVampire
    Ich warte schon ewig auf ein neues Alien-Game. Ich beging beinahe einen Luftsprung, als ich mitbekam, dass eins in…
    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von kelapollo Neuer Benutzer
        H. R. Giger sollte mit an Bord, er ist schließlich der Erfinder von Alien; gegen eine Art bzw. junge und "erwachsene" Aliens anzutreten köönte auf Dauer eintönig werden.
        Seine Kreativität wäre von großer Bedeutung für das Spiel. Einer der großartigsten Künstler unserer Zeit!
      • Von TheElderVampire Erfahrener Benutzer
        Ich warte schon ewig auf ein neues Alien-Game. Ich beging beinahe einen Luftsprung, als ich mitbekam, dass eins in Mache sei und ein (warscheinlich) gutes obendrein. Cool!
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Aliens: Colonial Marines
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10.05.2008
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