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  • Alien Trilogy

    Vor zwölf Jahren verbreiteten die Aliens noch vor Resident Evil Angst und Schrecken auf der PlayStation!

    Mies gelaunt: Die Alien-Königin hat jedes der drei Male, die man auf sie trifft, einen ganz schlechten Tag. Mies gelaunt: Die Alien-Königin hat jedes der drei Male, die man auf sie trifft, einen ganz schlechten Tag. Im Rahmen unserer Coverstory und weil es eigentlich schon lange überfällig ist, möchten wir uns diesen Monat mit einem ganz besonderen Ego-Shooter aus der PSone-Ära beschäftigen: Alien Trilogy. Noch bevor uns alle Resident Evil das Gruseln lehrte oder Ego-Shooter ausschließlich in voller Polygon-Pracht erstrahlten, machte Alien Trilogy unser PlayStation-Laufwerk unsicher. Damals, anno 1996, war Acclaims Alien-Shooter für jeden Fan der Filme und PSone-Zocker ein Pflichttitel. Packende Atmosphäre, fiese Bitmap-Aliens, cooler Sound mit authentischen Waffengeräuschen und tolle 3D-Grafik ließen damals jedes Action-Herz höher schlagen. Auch wenn der PC zu jener Zeit der PlayStation weit überlegen war und deutlich hübschere und bessere Ego-Shooter ermöglichte, war Alien Trilogy ein absolut kultiges Spiel.

    Gänsehaut garantiert
    Schauplatzauswahl: Im Spiel ballert man sich in Szenarien der ersten drei Alien-Filme seinen Weg frei. Schauplatzauswahl: Im Spiel ballert man sich in Szenarien der ersten drei Alien-Filme seinen Weg frei. Alles, was zählt, ist die Erinnerung und der Spaß, den man damals hatte - oder besser gesagt, der Schiss, den man damals hatte. Denn Alien Trilogy stellte nicht nur einmal das Nervenkostüm der Spieler auf die Probe. Wenn ein Facehugger hektisch krabbelnd oder ein ausgewachsenes Alien fauchend und zischend auf einen losging und dabei auch noch der Motion-Tracker laut fiepend mehrere Ziele anzeigte, war der Adrenalinrausch perfekt. Dass diese Stilmittel heute, im Zeitalter von hoch auflösenden HD-Grafiken und 7.1-Surround-Sound, nicht mehr die Wirkung besitzen, die sie damals hatten, ist klar. So ist der erneute Trip durch die insgesamt 35 Levels eigentlich mehr von positiven und nostalgischen Erinnerungen geprägt als von spielerischen und inszenatorischen Highlights.

    Eine Handvoll Aufgaben
    Platz, Sitz, Aus: Die Hunde-Alien-Mutation ist saulahm und wird erst in großer Zahl gefährlich. Platz, Sitz, Aus: Die Hunde-Alien-Mutation ist saulahm und wird erst in großer Zahl gefährlich. Die Entwickler haben im Grunde - und das fällt heute definitiv mehr auf als vor zwölf Jahren - nur eine Handvoll Aufgaben (alle Aliens in einem Bereich erledigen, alle Kisten zerstören, alle Schalter betätigen, alle Identitätskarten einsammeln) ins Spiel integriert, die sich ständig wiederholten und lediglich neu kombiniert den Hauch von spielerischer Abwechslung darstellten. Mit einer Alien-Königin bekam man es gleich drei Mal zu tun. Der Kampf gegen das von postnatalen Stimmungsschwankungen geplagte Riesenvieh gestaltete sich je nach Munitionsvorrat leichter oder schwieriger und markierte den Übergang zum nächsten Drittel des Titels, das dann entweder neue Alien-Arten oder neue Umgebungen bereithielt - oder beides. Was die Gestaltung der Schauplätze angeht, so haben sich die Entwickler, ganz offensichtlich ohne einen Gedanken an einen logischen Zusammenhang zu verschwenden, am gesamten Alien-Fundus bedient und ein wildes Sammelsurium an Levels abgeliefert. Da das Spiel aber keiner der Film-Storys folgt und die Designer erst recht keinen logischen Anspruch verfolgten, hatten in dieser Hinsicht lediglich sehr penible Spieler etwas zu mäkeln.

    Nichts für Weicheier
    Aaaahhh: Angesichts solcher hinterlistiger Angriffe machte sich schnell mal Panik breit. Aaaahhh: Angesichts solcher hinterlistiger Angriffe machte sich schnell mal Panik breit. Wirklich einfach war die Alien-Säuberungsaktion auch nicht gerade. Als gestandener Zocker spielte man Alien Trilogy natürlich auf dem mittleren von drei Schwierigkeitsgraden und musste schnell feststellen, dass die extraterrestrischen Viecher einiges einstecken konnten. PSone-Rambos fanden sich schnell von den ekligen, extraterrestrischen Killern umringt und wurden schneller zu Hackfleisch verarbeitet, als sie "Facehugger" buchstabieren konnten. Besonders die kleinen, miesen Gesichtsgrabscher waren wegen ihrer Agilität das Hassobjekt Nummer 1. Wie oft haben sich diese kleinen Biester entweder am Bildschirm festgesaugt oder nach einer Sprungattacke verkrümelt, nur um dann später als fiepender Punkt auf dem Motion-Tracker für nervös-feuchte Hände zu sorgen?!

    Veraltet! Na und?!
    I hate it: Die kleinen, widerlichen Facehugger gingen zu gerne auf Tuchfühlung. I hate it: Die kleinen, widerlichen Facehugger gingen zu gerne auf Tuchfühlung. Wenn man Alien Trilogy nüchtern betrachtete, so gab es in spielerischer Hinsicht einiges zu meckern - daran hat sich bis heute nichts geändert. Trotz dieser ernüchternden Erkenntnis ließ man sich damals von der genialen Spannung und Atmosphäre sowie den abwechslungsreichen Umgebungen dermaßen begeistern, dass einem das völlig egal war. Und das ist heute noch ein bisschen so.

  • Alien Trilogy
    Alien Trilogy
    Publisher
    Acclaim Entertainment
    Release
    03.1996
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Alien Trilogy
Alien Trilogy
Vor zwölf Jahren verbreiteten die Aliens noch vor Resident Evil Angst und Schrecken auf der PlayStation!
http://www.videogameszone.de/Alien-Trilogy-Spiel-17806/News/Alien-Trilogy-637061/
21.03.2008
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