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  • Alan Wake ab heute im Handel - Test des Xbox 360-Spiels

    Das spannendste Spiel des Jahres ist endlich aus seinem Entwicklungstiefschlaf erwacht! In unserem Test zu Alan Wake erfahrt ihr, ob sich das jahrelange Warten auf den Xbox-360-Thriller gelohnt hat.

    Bei Alans Ankunft wirkt das Städtchen Bright Falls noch idyllisch - doch der Schein trügt! Bei Alans Ankunft wirkt das Städtchen Bright Falls noch idyllisch - doch der Schein trügt! Mein ... Kopf ... ist ... so ... verdammt ... leer! Nein, der Verfasser dieses Alan Wake-Tests ist nicht wahnsinnig geworden! Vielmehr wollen wir euch bildhaft zeigen, wie es dem Romanautor Alan Wake geht: Denn der gute Herr leidet an einer Schreibblockade, ihm fällt also partout nichts mehr ein. Um dieser psychologischen Falle zu entgehen und einfach mal wieder Urlaub zu machen, reist Alan gemeinsam mit seiner Frau Alice in das amerikanische Städtchen Bright Falls. Doch mit der geplanten Erholung wird es nichts: Denn in dem Küstenkaff gehen seltsame Dinge vor sich. Einige Menschen verschwinden spurlos, andere faseln wirres Zeug. Die gut bürgerliche und doch so beklemmende Atmosphäre erinnert frappierend an die TV-Kultserie Twin Peaks. Und alles kommt noch viel schlimmer: Alan entdeckt einzelne Seiten eines Manuskripts, das er offensichtlich selbst verfasst hat - er kann sich nur nicht mehr daran erinnern! Noch bizarrer: Die auf den Seiten niedergeschriebenen Ereignisse werden nach und nach zur Realität! Das wäre kein Problem, wenn da Dinge wie "Alan Wake gewann im Lotto, heiratete Megan Fox und erhielt den Literaturnobelpreis" stehen würden. Aber es handelt sich bei Wakes unveröffentlichtem Werk um einen Gruselroman: Eine böse Macht verwandelt unbescholtene Bürger in Monster, Alans Frau wird entführt. Kurzum: Der Titelheld erlebt den Albtraum seines Lebens ...

    Glotzkoffer: In der Spielwelt sind funktionierende Fernseher verteilt. Glotzkoffer: In der Spielwelt sind funktionierende Fernseher verteilt.

    SCHWARZ GEGEN WEISS
    Das zentrale Motiv von Alan Wake ist der Gegensatz zwischen Licht und Schatten. Am Tag ist euer Held sicher, in der Nacht hingegen kommen die Monster aus ihren Löchern. Das besessene Pack ist noch dazu immun gegen weltliche Waffen. Nur durch gleißendes Licht lässt sich der Fluch aus den gegnerischen Körpern bannen. Deshalb ist Alans mächtigste Waffe eine stinknormale Taschenlampe: Mit der linken Schultertaste fokussiert ihr die Funzel auf einen Feind und brennt ihm so seinen pechschwarzen Schutzschild vom Leib. Wenn der düstere Schleier schließlich abgefackelt ist, gebt ihr eurem Widersacher mit gängigen Schießprügeln den Rest. Im Laufe des Abenteuers sammelt Alan diverse Pistolen, Schrotflinten und Jagdgewehre auf. Weitaus größeren Schaden richtet aber die Signalpistole an: Denn die verballert explosive Leuchtmunition und brutzelt so ganze Gegnermassen mit einem Treffer weg. Pfiffige Idee: Wer die Nachladeanimation nicht abwarten möchte, kann per Hämmern auf die X-Taste jede einzelne Kugel manuell in die Waffe stopfen. Diese eigentlich so simple Mechanik lässt euch Alans Panik in den hektischen Gefechten am eigenen Leib erfahren - klasse. Abgerundet wird das ungewöhnliche Offensivarsenal von Leuchtfackeln (prima zum Abwimmeln aufmüpfiger Böse wichte) und Blendgranaten.

    REGENERATIVE ENERGIEN
    Der Radius des Lichtkegels zeigt euch an, wie geschwächt der jeweilige Gegner ist. Der Radius des Lichtkegels zeigt euch an, wie geschwächt der jeweilige Gegner ist. Ihr sammelt aber nicht nur Wummen und passende Munition ein, sondern auch Batterien. Schließlich verbraucht Alans Taschenlampe Strom. Vor allem wenn ihr eines der Schattenwesen anvisiert, leert sich die entsprechende Anzeige am oberen Bildrand erschreckend schnell. Wer dann nicht sofort einen frischen Akku nachwirft, der steht sprichwörtlich im Dunkeln. Auf den Energiezellen im Spiel prangt übrigens das Logo eines berühmten Batterieherstellers. Neudeutsch heißt so etwas "Product Placement", besser bekannt als "peinliche Schleichwerbung". Und weil wir das nicht unterstützen wollen, nennen wir an dieser Stelle nicht die betreffende Marke, sondern ein paar andere: Duracell, Varta, Exide! Doch damit zurück zum Spiel: Auch Mister Wakes Lebensenergie lädt sich wieder auf. Entweder ihr wartet kurz an einer sicheren Stelle oder aber ihr spurtet in den Lichtkegel eines Schweinwerfers. Letzterer Zufluchtsort fungiert zudem als Rücksetzpunkt. Das Spiel speichert nämlich an vorgegebenen, meist sehr nah aneinanderliegenden Stellen automatisch ab.

    TODESURSACHE: KÜHLSCHRANK
    Während das Spiel auf "Normal" noch recht einfach ist, werdet ihr auf den beiden Schwierigkeitsgraden "Schwer" und "Albtraum" deutlich mehr Probleme bekommen. Zumal das Böse ab der vierten von insgesamt sechs Episoden schwere Geschütze auffährt. Schwer ist dabei durchaus wörtlich zu verstehen, denn die dunklen Mächte übernehmen die Kontrolle über Gegenstände wie Kühlschränke oder Stahlträger! Diese fliegen dann wie wild durch die Luft und versuchen, Alan zu erschlagen. Richtig fies wird's dann, wenn ihr einem der Zwischenbosse gegenübersteht: Mähdrescher, Bagger und Kran sind wahre Ungetüme, die erst nach einer ellenlangen Taschenlampen- Behandlung Ruhe geben. Es mag zwar seltsam klingen, aber die stählernen Landmaschinen sind weitaus erschreckender als der 152. Fantasy-Titan. Zum Glück könnt ihr an einigen Stellen auf die Unterstützung von KI-Kollegen setzen: Alans abgedrehter Agent Barry und die Polizistin Sarah sind im Kampf eine echte Hilfe! Die beiden agieren clever und ihr müsst sie nicht beschützen - kein Vergleich mit den meist nervigen Babysitter-Einlagen aus anderen Spielen.

    Rotlichtviertel: Mit Leuchtfackeln schwächt ihr eure Gegner und blendet sie gleichzeitig. Rotlichtviertel: Mit Leuchtfackeln schwächt ihr eure Gegner und blendet sie gleichzeitig.

    IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT
    Alan Wake hat aber auch seine stilleren Momente. So müsst ihr beispielsweise einige Rätsel lösen. Allerdings sind die Denkpassagen meist derart einfach, dass selbst ein dressierter Affe auf ihre Lösung käme. Nichtsdestotrotz wirkt es sich positiv auf den Spielrhythmus aus, dass die Action immer mal wieder unterbrochen wird. Etwa durch ein Brückenkonstrukt, das ihr erst überqueren könnt, wenn ihr die korrekte Schalterreihenfolge herausfindet. Gegen Ende des Abenteuers werden dann sogar noch einige kleine Hüpfeinlagen eingestreut. Dabei nervt aber, dass der gute Alan eine Kondition hat wie ein Kettenraucher: Bereits nach kurzen Sprints muss er eine Verschnaufpause einlegen und schlurft dann kurzzeitig im Schneckentempo herum.

    Schwarz und weiß: Steht Alan kurz vorm virtuellen Tod, entfärbt sich das Bild. Schwarz und weiß: Steht Alan kurz vorm virtuellen Tod, entfärbt sich das Bild. Dass Alan Wake ursprünglich deutlich Adventure-lastiger geplant war, lässt sich hingegen nur noch erahnen. Die meisten Dialoge finden in Zwischensequenzen statt. Nur einige kurze Abschnitte am helllichten Tag lassen euch die Ruhe und die Freiheit, eure Umgebung zu erkunden. Und auch die gelegentlichen Fahreinlagen kommen derart belanglos und kurz daher, dass sie kaum der Rede wert sind. Wirklich schade, denn Entwickler Remedy hat zahlreiche Extras in den Levels versteckt: Ihr sammelt Thermoskannen ein, entdeckt Schatzkisten und ballert auf Dosenpyramiden. Das wichtigste Sammelgut sind aber die eingangs erwähnten Manuskriptseiten: Sie erzählen wichtige Details zur Story und zu den Charakteren, die ihr ansonsten verpasst! Wer sich entsprechende Belohnungen für die Sucherei verspricht, wird jedoch enttäuscht: Bis auf die passenden Achievements gibt's nichts Freischaltbares - sehr, sehr schade!

    DIE STIMMUNG? DIE STIMMT!
    Insgesamt ist Alan Wake ein Titel, der vor allem atmosphärisch begeistert. Von der schaurig-spannenden Story über die vielschichtigen Charaktere bis hin zum spielerischen Minimalismus ist alles auf ein Ziel ausgerichtet: den Spieler zu packen! Und das gelingt Remedy wie schon bereits in Max Payne 2 teilweise vorzüglich. Wir werden nun sicher keine wichtigen Details zur Story verraten, denn sie ist das wichtigste Zahnrad in der Alan Wake-Maschine. So viel können wir aber sagen: Das Ende ist zwar nicht so überraschend wie erhofft, aber (so man sich auf die Thematik einlässt) einigermaßen stimmig. Und ja: Entwickler Remedy lässt sich die Tür für einen Nachfolger sperrangelweit offen.

    Hitchcock-Hommage: Diese schwarzen Vögel greifen euch stets im Schwarm an. Hitchcock-Hommage: Diese schwarzen Vögel greifen euch stets im Schwarm an.

    OPTISCHE TÄUSCHUNG
    Zur Grafik von Alan Wake möchten wir Michael Schanze zitieren, wenn auch in etwas abgewandelter Form: "Wie es um die Technik steht, seht ihr, wenn das Licht angeht!" Denn: In den Szenen, die bei Tageslicht spielen, sieht das Spiel teilweise erschreckend altbacken aus. Besonders die Texturen sind ein einziger unscharfer Brei, wie auch unser Alan Wake-Grafikvergleich mit Max Payne 2 offenbart. Noch dazu fällt Adleraugen sofort auf, dass Alan Wake nicht in nativer 720p-HD-Auflösung läuft, sondern hochgerechnet wird. Das Ergebnis ist eine deutlich pixeligere Anmutung als bei Titeln wie Resident Evil 5. Dass das Schauermärchen dennoch zu den schöneren Xbox-360-Titeln gehört, liegt an den Effekten - denn die gehören zur absoluten Weltspitze! Wenn ihr des Nachts durch den virtuellen Wald rennt, Nebel durch die Äste der Bäume kriecht und nur der Schein eurer Taschenlampe den Weg erhellt - dann kommt extrem dichte Gruselstimmung auf. Hinsichtlich der virtuellen Darstellung von Licht leistet die Grafik-Engine des Spiels tatsächlich Wegweisendes.

    Hätte man sich sparen können: Gegen Ende wartet eine nervige Sprungeinlage auf euch. Hätte man sich sparen können: Gegen Ende wartet eine nervige Sprungeinlage auf euch. Ebenfalls grandios: der aus lizenzierten sowie eigens komponierten Songs bestehende Soundtrack. Und dann wäre da ja noch die Sprachausgabe: Habt ihr eure Xbox im Menü auf "English" gestellt, so lauscht ihr den Originalsprechern. Und die sind durchweg klasse bis genial! Besonders die sonore und doch mutig klingende Stimme von Alan hat uns hervorragend gefallen. Wer indes die deutsche Fassung aktiviert, darf sich auf eine Überraschung gefasst machen - auf eine böse! Wie schon bei Halo 3 hat es Microsoft abermals nicht hinbekommen, erträgliche Sprecher zu engagieren. Aber davon solltet ihr euch nicht abschrecken lassen: Zockt Alan Wake im Original und schaltet zur Not die Untertitel ein - dieses Erlebnis dürft ihr euch nicht entgehen lassen. Und nun? Hmm, ich glaube, ich bekomme eine Schreibblockade …

    Screenshots aus unserem Test zu Alan Wake:

    Alan Wake (X360)

    Spielspaß
    85 %
    Grafik
    7/10
    Sound
    10/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Einzigartige Spukatmosphäre
    Vielschichtige, wendungsreiche Story
    Packendes, innovatives Kampfsystem
    Grafisch teilweise enttäuschend
    Wenig spielerische Abwechslung
    Warum ist die deutsche Synchro so mies?
  • Alan Wake
    Alan Wake
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Remedy Entertainment
    Release
    14.05.2010
    Es gibt 16 Kommentare zum Artikel
    Von resibernd
    Ich denke, mit Open World ist das so eine Sache. Dieses Spiel hätte die Freiheit mit Siherheit nicht gut getan, da es…
    Von Gurkenknopf
    hi.das kann ja gar nich sein weil um alle zettel zu finden musst du das spiel au auf alptraum durchzocken u wenn man…
    Von tokyobus71
    interressantes spiel wenn nicht das aber .. wäre ( zu 90 % spielt es in der Nacht immer wieder die gleichen gegner ,wo…

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    • Es gibt 16 Kommentare zum Artikel

      • Von resibernd Neuer Benutzer
        Ich denke, mit Open World ist das so eine Sache. Dieses Spiel hätte die Freiheit mit Siherheit nicht gut getan, da es keinen homogenen
        aufbauenden Spielfluss ermöglicht hätte. Dann wäre die Atmosphäre im Eimer gewesen.
        Ich kann allerdings auch akzeptieren, dass es Spieler gibt, die lieber die Vorzüge eines…
      • Von Gurkenknopf Benutzer
        hi.das kann ja gar nich sein weil um alle zettel zu finden musst du das spiel au auf alptraum durchzocken u wenn man das game genießt dann is man da nich in 6h durch. wie schon gesagt i bin durchs game gegangen u das mit open world wurde schon nach dem 2. jahr der entwicklung dementiert also kann keiner sagen i dachte es sei open world o wurde die ganze zeit so angepriesen.
      • Von tokyobus71 Neuer Benutzer
        interressantes spiel wenn nicht das aber .. wäre ( zu 90 % spielt es in der Nacht immer wieder die gleichen gegner ,
        wo ist die versprochene Freiheit ,die Stadt kann man sich überhaupt nicht anschauen wieso sind alle gebäute( stadt ) und 90 % der türen in den gebäuten versperrt ,warum gibt es keinen real 24…
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746890
Alan Wake
Alan Wake ab heute im Handel - Test des Xbox 360-Spiels
Das spannendste Spiel des Jahres ist endlich aus seinem Entwicklungstiefschlaf erwacht! In unserem Test zu Alan Wake erfahrt ihr, ob sich das jahrelange Warten auf den Xbox-360-Thriller gelohnt hat.
http://www.videogameszone.de/Alan-Wake-Spiel-17704/Tests/Alan-Wake-ab-heute-im-Handel-Test-des-Xbox-360-Spiels-746890/
14.05.2010
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2010/05/bagger-000.jpg
alan wake,heavy rain
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