Activision Blizzard: Schonfrist für den existenzbedrohten Entwickler Bizarre Creations
Riesen-Publisher Activision Blizzard scheint sich momentan in einer Phase der Konsolidierung zu befinden. Von dem Ausdünnungsprozess scheinen auch Traditionsentwickler wie Bizarre nicht verschont zu bleiben.
Am gestrigen Dienstagabend machte im Internet plötzlich ein Gerücht die Runde, welches weite Teile der Games-Welt in Aufruhr versetzte: Angeblich hatte Activision Blizzard seine Tochterfirma Bizarre Creations (Project Gotham Racing, Blur) ohne jede Vorwarnung schließen und 200 Angestellte des Studios vor die Tür setzen lassen. Wie wir heute wissen, stellt sich die Realität nun doch nicht ganz so übel dar, wie zunächst zu befürchten war. Laut einer offiziellen Stellungnahme von Activision Blizzard sei Bizarre nämlich durchaus noch am Leben, befände sich aber tatsächlich in äußerst ernsten Schwierigkeiten. Über die weitere Vorgehensweise sei man sich noch nicht einig, auch ein Verkauf des Studios steht im Raum.
Nicht mehr als eine Galgenfrist für Bizarre also, insbesondere für den Fall, dass sich kein Kaufinteressent finden würde. Bei einer weiteren, allerdings weitaus unbekannteren, Activision Blizzard-Tochter ging der Daumen bereits nach unten, wie ebenfalls Shacknews zu berichten weiß: Gestern wurde bekannt gegeben, dass Budcat Creations (Guitar Hero, Band Hero) aus dem US-Bundesstaat Iowa ab sofort Geschichte ist. Knapp 90 Angestellte verloren dort ihren Job.
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